Des Gärtners erste Pflicht: Gießen! | Kulturformate mit Blick auf die Hessische Landesgartenschau 2014

Von 2010 bis 2014 wurde von der interdisziplinären Künstlergruppe gärtnerpflichten ein Programm öffentlicher Veranstaltungen mit Blick auf die Gießener Landesgartenschau im Jahr 2014 geplant und realisiert.

Im Fahrwasser des Großereignisses und doch abgelöst von dessen eher standardisierten Abläufen und Programmgestaltungen, operierte gärtnerpflichten künstlerisch eigenverantwortlich und setzte sich dabei inhaltlich wie strukturell ab von den gängigen Strategien einer auf Massenabfertigung ausgerichteten Veranstaltungskultur.

Mit der Entwicklung einer breiten Beteiligungsstruktur und spezifischen künstlerischen Veranstaltungsformaten wurde die Stadtgesellschaft schon zu einem frühen Zeitpunkt auf das Kommende eingestimmt und identitätsstiftend eingebunden.

 

Resultate der fast fünfjährigen Arbeit waren und sind unter anderem ein Gießkannenmuseum, informative Rollrasenexpeditionen, partizipative Suppenfeste, ein Nachbarschaftsgarten ohne Zaun, ein kulturhistorischer Bienenstand mit gemischter Bienengruppe und reicher Stadthonigernte, fruchtbare Kultur:Treibhäuser und denkwürdige Camps, mannigfaltige Kooperationen, Kunstprojekte sowie ein hochkarätiger Kunstwettbewerb, eine Reihe von Publikationen und Ausstellungen, und nicht zuletzt sehr, sehr viel Bewegung in der und um die Stadt herum.

Konzept & Realisation: gärtnerpflichten - Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner

Produktion: gärtnerpflichten in Kooperation mit der Stadt Gießen und dem Büro Landesgartenschau 2014

Projektzeitraum: Januar 2010 bis Oktober 2014

www.gaertnerpflichten.org | www.giesskannenmuseum.de

Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des hessischen Landeswettbewerbs Städte sind zum Leben da

Ein ausführlicher Rückblick auf das Projekt ist hier zu finden.

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