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Jawohl...

...ich schreibe! Schon sehr lange und sehr gerne. Sprache ist eine gute und mächtige Freundin, wenn man sie in ihrem Wesen erfasst, ihre Eigenheiten freundlich, aber bestimmt pflegt und sie immer schön an der langen Leine hält.

 

In erster Linie verfasse ich Theaterstücke, meist als Auftragsarbeiten und oft - wenn auch nicht immer und schon gar nicht notwendigerweise - als Autorin und Regisseurin in Personalunion, also zum eigenen Inszenierungsvergnügen. Dies geschieht dann bevorzugt mit scharfem Blick auf die jeweiligen Ensemblegegebenheiten, vorhandene Synergien und Spezialitäten schamlos ausnutzend, eingefahrene Muster und Manierismen hinterlistig verweigernd und eigene Grenzen immer aufs neue herausfordernd.

 

In zweiter Linie und genauso gerne schreibe ich Textfragmente für Shows und Performances, Prosatexte wie Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten und Programmbeiträge, sowie kurze bis mittellange Drehbücher. Teilweise haben diese Werke es bereits in die Welt geschafft, teilweise schlummern sie noch geduldig in der Schublade.

 

Als Bonusmaterial bügle ich auf Wunsch und/oder mit selbstgewählter Korrekturleidenschaft orthografische, grammatikalische und interpunkturelle Unfälle aus. Angewandte Wortklauberei ist kein Ponyhof!

 

Vorlieben

Dramödien, Texte ohne ein Gramm Fett, komplexe Charakterzeichnungen, absurde Klippklappdialoge, ausgefeilte Monologsequenzen, Kofferworte, Neologismen, not judging books by their covers, vorurteilsfrei und very casual verwendete Anglizismen, happy accidents, unverschämte Schachtelsätze, dadaistische Diskussionen mit devotem ChatGPT

 

Abneigungen

Pointen mit zu langer Zündschnur, verschnarchte Rollenbilder, narrative Flachschippigkeiten, literarisch verbrämtes Rumgejammer, pathologischer Pathos, humorbefreite Zonen

Pet peeves

Deppenapostrophe, Wortwiederholungen, übermäßige An- oder Abwesenheit von Satzzeichen, prätentiöse Schriftarten, übergriffige Autokorrektur

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