Grundeis - Vorfisch ist besser als Nachfisch | Schauspiel

Grundeis ist ein kleiner Ort, irgendwo und irgendwann in einer gar nicht so fernen Zukunft. Ein sicherer Ort. Überall Zäune und Gitter und Gatter und Schlösser und Schilder und Schranken und Stacheldraht und Riegel und Regeln und Vorschriften und Verbote und Kontrollen und Kameras und Absperrungen und Alarmanlagen.

Dazwischen Geranien.

Eines schönen Tages taucht eine neue Bewohnerin in Grundeis auf,  und sie ist höchst merkwürdig.

Sie zieht in das verlassene Geisterhaus, in dem keiner mehr wohnen will, seit damals...-

Sie sitzt im Dunkeln noch draußen auf ihrer Veranda.

Und sie hat einen Fisch. Einen echten.

Was soll man davon halten?

Buch & Regie: Esther Steinbrecher

Co-Regie: Leander Ripchinsky

Bühne & Kostüm: Jörn Fröhlich, Cansu Incesu

Technik: Kim Acker

Produktion: Herxheimer Dorftheater

 

Uraufführung: 13.01.2017 im Chawwerusch Theatersaal, Herxheim

Presse

"(...) Regisseurin Esther Steinbrecher hat ihre Dramödie "Grundeis - Vorfisch ist besser als Nachfisch" in einem Dorf angesiedelt, in dem die Angst so sehr regiert, dass die Bewohner schon Hasenohren haben und in Käfigen hausen. Sehr zum Vergnügen des Publikums. (...) Dieses Anfangsszenario ist gut gemacht und raffiniert durchdacht, weil es in vielen Momenten und Textfragmenten leidlich bekannte Alltagssituationen zuspitzt und jeden Bewohner als markanten, mehr oder weniger exaltierten Charakter mit eigenen Sehnsüchten, Gefühlen und Handicaps zeigt. (...) Sie alle spielen ihre Rollen mit so großer Hingabe und echtem Herzblut, dass man ihnen ihre Macken aus dem Stegreif abnimmt."

Die Rheinpfalz

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